Pension Grüne Linde

Freizeitangebote

Struth, ein Ortsteil von Rodeberg, liegt in einer wunderschönen waldreichen Umgebung – ein einzigartiges Erlebnis für Spaziergänger und Wanderer. Und ein ideales Urlaubsdomizil für alle, die gute Luft, ursprüngliche Natur und Ruhe suchen! Hauseigene Parkplätze. Für Sport und Spaß stehen Ihnen unsere beiden Bundeskegelbahnen zur Verfügung. Erfrischung und Erholung bietet im Sommer auch das örtliche Freibad im Grünen.

Grenzlandmuseum

Grenzland Museum Eichsfeld e.V.

Informations- und Dokumentations- zentrum zur Geschichte der innerdeutschen Grenze und ihre Auswirkungen auf Mensch und Natur im Grenzgebiet. Mahn- und Erinnerungsstätte zur deutschen Teilung.

Link zum Grenzlandmuseum

Baumkronenpfad

Kanonenbahn

Inmitten des Naturparks Eichsfeld-Hainich-Werratal, westlich von Mühlhausen in den romantischen Tälern der Frieda und Lutter, schlängelt sich wohl eine der imposantesten Eisenbahnlinien Mitteldeutschlands durch Berge und Täler. Von Dingelstädt bis Geismar durchfuhr die Bahn 5 Tunnel und überquerte 4 Viadukte einschließlich das einmalige, den ganzen Ort Lengenfeld unterm Stein überspannende Viadukt. Diese Strecke ist Teil einer Eisenbahnlinie, welche als das größte Verkehrsprojekt Deutschlands in die Geschichte einging. Es handelt sich um die 800 km lange, die größten Ströme Deutschlands überquerende und durch 34 Tunnel führende Bahnverbindung von Berlin nach Metz, um die Berlin-Koblenzer-Eisenbahn, besser bekannt als die Kanonenbahn. Am 31.12.1992 wurde letztmalig mit einer Sonderfahrt der Deutschen Reichsbahn der Bahnhof Geismar angefahren. Viele können sich noch an diesen Tag erinnern, als der vollbesetzte Zug über das Lengenfelder Viadukt rollte. 10 Jahre später hatte die Natur sich schon große Bereiche einverleibt, so dass mancherorts die Gleise nicht mehr zu sehen waren. 2002 gründete sich der Kanonenbahnverein mit dem Ziel, wenigstens die Brücke zu erhalten. Jedoch wurde schnell klar, dass dieses ohne die Strecke nicht funktioniert. Also begannen wir, die Strecke von Bäumen und Sträuchern freizuschneiden. Nach kurzer Zeit kam tatkräftige Unterstützung durch den Landkreis Unstrut-Hainich. Im Jahre 2004 war der Bahndamm auf einer Länge von 4 km und auf seiner ursprünglichen Breite freigeschnitten. Mit Draisinefahrten auf kleinen Abschnitten machte der Verein thüringenweit auf sich aufmerksam. Im April 2006 wurde seitens der DB AG das Signal auf Durchfahrt gestellt und ein Mietvertrag mit dem Kanonenbahnverein abgeschlossen. Am 15. Mai 1880 wurde diese Strecke in Betrieb genommen. Auf den Tag genau nach 126 Jahren wurde durch die DB AG der Fahrbetrieb mit Draisinen für die Strecke von Geismar bis zum Entenbergtunnel freigegeben. Nach weiteren Verhandlungen erfolgte eine weitere Streckenfreigabe am 15. Juni 2006 bis zum Haltepunkt Großbartloff. Nunmehr können fast 9 km Schienenweg touristisch genutzt werden. Mit leicht zu fahrenden Draisinen kann man diese geschichtsträchtige Eisenbahnlinie erkunden. Auf einer Draisine können max. 4 Personen mitfahren. Während sich zwei kräftige Personen in die Pedalen schwingen müssen, zumindest bergauf, haben die anderen zwei die Möglichkeit sich zu entspannen oder aber den Tretenden Mut zuzusprechen. Clevere nutzen dann an der Wendestelle die Gunst der Stunde und sagen: ”Von nun an geht´s bergab, jetzt fahren wir.“ Für welche, die mehr als vier sind, haben wir die siebensitzige Club-Draisine. Hier können sich drei Motivierte abstrampeln und dem Ziel entgegenfahren. Durch den geringen Rollwiderstand tritt sich eine Draisine leichter als ein normales Fahrrad. Zudem ist eine leichte Übersetzung gewählt worden, die es jedem ermöglicht, die Bahn zu fahren. Die Fahrt mit der Fahrraddraisine beginnt am Bahnhof in Lengenfeld unterm Stein. Dort werden Sie vom Personal eingewiesen. Zurzeit stehen Ihnen 7 Draisinen zur Verfügung. Abfahrtszeiten sind alle 2 Stunden, ab 10.00 Uhr jeweils Samstag und Sonntag. Von Montag bis Freitag ist die Abfahrtszeit der Draisinen um 12.00 Uhr. Auf Anfrage sind auch Fahrten außerhalb dieser Zeiten möglich. Die Fahrt geht über das Lengenfelder Viadukt in 24 m Höhe und 237 m Länge übers Dorf hinweg. Die Aussicht hier: Man muss es gesehen haben! Vorbei geht die Fahrt an dem barocken Schloss Bischofstein, heute Internat. In diesem alten Schloss wohnte viele Jahre die Schriftstellerin Beate Bonus, die beste Freundin von der großen Käthe Kollwitz, welche selber auch einige Male hier zu Gast war. Die Grundschule und das Gymnasium tragen ihren Namen. Nach einem weiteren Kilometer gelangen Sie zum ersten Tunnel. Mit 288 km ist er der drittlängste auf dieser Strecke. Die Fahrt durch den Tunnel ist für ängstliche Naturen von besonderem Reiz. Vorbei an der schönen Mittelgebirgslandschaft erreichen Sie nach knapp 6 km den Haltepunkt Großbartloff. Mittels einer Vorrichtung drehen sie die Draisinen und fahren nun gemütlich wieder ins Tal zurück zum Ausgangspunkt – den Bahnhof in Lengenfeld unterm Stein. Ein unvergleichliches Erlebnis wartet darauf, erkundet zu werden.

Link zu Erlebnis Draisine

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